Kultur- und Verschönerungsverein Allersberg e.V.
Die   Generalversammlung   beim   Kultur-   und   Verschönerungsverein   (KVV)   geriet   unversehens   zu   einer   Laudatio für   den   scheidenden   bisherigen   Vorsitzenden   Hartmut   Lehmann,   der   nach   26   Jahren   an   der   Spitze   sein   Amt abgibt.   Er   wird   im   Verein   aber   weiterhin   mitarbeiten   und   sich   in   seiner   neuen   Rolle   vor   allem   um   kulturelle Angelegenheiten   und   natürlich   "sein   Kind",   das   Torturm-Kabarett,   kümmern.   Zum   Dank   ernannte   ihn   die Versammlung zum Ehrenvorsitzenden. Seinem   Nachfolger   Mario   Weidlich   und   dem   neuen   Vorstand   gab   er   den   Rat,   notfalls   auch   einmal   alte   Zöpfe abzuschneiden    und    sich    neuem    zuzuwenden.    Als    Beispiel    nannte    er    dabei    den    Faschingsball    des    KVV, traditionell   am   Unsinnigen   Donnerstag,   dessen   Abschaffung   zwar   schwer   fiel,   der   aber   in   der   Hand   des Faschingskomitees   und   als   Hexenball   nun   viel   besser   aufgehoben   sei.   Dafür   gebe   es   jetzt   den   erfolgreichen Fotoclub im KVV. Lehmann   dankte   allen   aus   dem   Vorstand   für   die   engagierte   Arbeit.   Zwölf   Vorstandsmitglieder   hätten   den Vorteil,   dass   sich   die   Arbeit   gut   verteile.   Es   habe   Auseinandersetzungen   in   der   Sache   gegeben,   aber   niemals Streit,   insgesamt   sei   die   Zusammenarbeit   immer   harmonisch   und   konstruktiv   gewesen,   so   Lehmann.   Dank sagte er auch seiner Ehefrau Ingrid für die ständige Unterstützung. Ohne   Gegenstimme   wurden   Mario   Weidlich,   bisher   stellvertretender   Vorsitzender,   zum   neuen   Vorsitzenden   und Matthias   Wollenhaupt   zu   seinem   Stellvertreter   gewählt.   Zum   Kassier   wurde   Ernst   Heinlein   wiedergewählt, Schriftführerin   bleibt   Andrea   Rietschel.   Auch   die   übrigen   Vorstandsmitglieder   Iris   Kraft,   Sabine   Lutz,   Reinhold Mücke,   Bastian   Pogats,   Philipp   Scherer,   Gerti   Schöll,   Gertrud   Schöll   und   Roland   Schwarz   wurden   einstimmig   im Amt bestätigt. Nach   seinem   Schlusssatz   "Es   war   mir   eine   Freude   und   eine Ehre    bei    diesem    Verein"    erhoben    sich    die    Anwesenden geschlossen     zum     minutenlangen     stehenden     Applaus     für Hartmut    Lehmann.    Dem    Vorschlag    des    neuen    Vorsitzenden Mario    Weidlich    entsprach    die    Versammlung    einstimmig    und ernannte   Hartmut   Lehmann   zum   Ehrenvorsitzenden.   "Hartmut hat   in   26   Jahren   den   Verein   geprägt.   Er   hat   sichtbare   Spuren hinterlassen    im    KVV,    in    Allersberg    und    bei    den    Menschen. Seine   Leistungen   hier   im   Einzelnen   aufzuzählen   würde   den Rahmen    sprengen",    lobte    Weidlich    die    Verdienste    seines Vorgängers. Dann   gab   es   auch   noch   lobende   Worte   für   Hartmut   Lehmann.   Altbürgermeister   Bernhard   Böckeler   meinte, dass   die   standing   ovations   ein   Höhepunkt   und   mehr   als   verdient   für   Lehmann   seien.   Er   habe   ihn   immer geschätzt   für   sein   offenes   Ohr   und   seine   offene   Art,   offene   Gespräche   und   gegenseitiges   Vertrauen.   "Ich schätze   diese   Zeit,   die   wir   miteinander   unterwegs   waren",   sagte   Böckeler.   Hartmut   Lehmann   habe   viel Herzblut in den Verein gegeben. Diakon   Korbinian   Müller   überbrachte   die   Grüße   von   Pfarrer   Peter   Wenzel.   Er   stellte   ebenso   die   gute   und gedeihliche   Zusammenarbeit   als   Nachbarn   beim   Torturm   mit   dem   Kolpinghaus   heraus   und   sagte,   dass   die Begriffe   Kirche   und   Kultur   seit   der   Zeit   der   Römer   zusammengehören.   Es   sei   aber   auch   gut,   dass   Kirche   Kultur nicht mehr alleine machen könne, der KVV trage das Erbe perfekt weiter. Bürgermeister   Daniel   Horndasch   sagte,   dass   der   Umbruch,   der   in   vielen   Vereinen   Probleme   verursache,   hier gut    vorbereitet,    moderiert    und    entspannt    wirke.    Lehmann    verdiene    dafür    mindestens    so    viel    Lob    wie Nürnbergs    Oberbürgermeister    Ulrich    Maly    für    den    gelungenen    Übergang.    Auch    wenn    die    Zeit    der Zusammenarbeit   nur   kurz   gewesen   sei,   war   sie   doch   von   Anfang   an   immer   vertrauensvoll.   Hartmut   Lehmanns souveräne   Art   sei   einmalig   in   der   Gemeinde.   Auch   wenn   sich   alles   nach   Abschied   anhöre,   bleibe   Hartmut Lehmann   dem   Verein   mit   gewohnter   Energie   in   neuer   Rolle   erhalten.   Alles   Gute   wünschte   Horndasch   dem neuen Vorstand, auch hier freue er sich auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Auch   Willy   Bittner,   ein   Vorgänger   als   Vorsitzender   im   KVV,   lobte   Hartmut   Lehmanns   Wirken.   Lehmann   hatte den   Vorteil,   dass   er   weitgehend   eine   junge   Truppe   im   Vorstand   hatte.   Seinem   Nachfolger   Mario   Weidlich wünschte Bittner viel Erfolg für die nächsten 25 Jahre, er sei ein würdiger Nachfolger.
Ein Bericht von Reinhold Mücke
Neuer 1. Vorsitzender Mario Weidlich, Hartmut Lehmann, Ingrid Lehmann und 2. Vorsitzender Matthias Wollenhaupt (v.l.)
Kultur- und Verschönerungsverein Allersberg e.V.
Die   Generalversammlung   beim   Kultur-   und   Verschönerungsverein   (KVV) geriet   unversehens   zu   einer   Laudatio   für   den   scheidenden   bisherigen Vorsitzenden   Hartmut   Lehmann,   der   nach   26   Jahren   an   der   Spitze   sein Amt   abgibt.   Er   wird   im   Verein   aber   weiterhin   mitarbeiten   und   sich   in seiner    neuen    Rolle    vor    allem    um    kulturelle    Angelegenheiten    und natürlich    "sein    Kind",    das    Torturm-Kabarett,    kümmern.    Zum    Dank ernannte ihn die Versammlung zum Ehrenvorsitzenden. Seinem   Nachfolger   Mario   Weidlich   und   dem   neuen   Vorstand   gab   er   den Rat,   notfalls   auch   einmal   alte   Zöpfe   abzuschneiden   und   sich   neuem zuzuwenden.   Als   Beispiel   nannte   er   dabei   den   Faschingsball   des   KVV, traditionell   am   Unsinnigen   Donnerstag,   dessen   Abschaffung   zwar   schwer fiel,   der   aber   in   der   Hand   des   Faschingskomitees   und   als   Hexenball   nun viel    besser    aufgehoben    sei.    Dafür    gebe    es    jetzt    den    erfolgreichen Fotoclub im KVV. Lehmann   dankte   allen   aus   dem   Vorstand   für   die   engagierte   Arbeit.   Zwölf Vorstandsmitglieder   hätten   den   Vorteil,   dass   sich   die   Arbeit   gut   verteile. Es   habe   Auseinandersetzungen   in   der   Sache   gegeben,   aber   niemals Streit,    insgesamt    sei    die    Zusammenarbeit    immer    harmonisch    und konstruktiv   gewesen,   so   Lehmann.   Dank   sagte   er   auch   seiner   Ehefrau Ingrid für die ständige Unterstützung. Ohne    Gegenstimme    wurden    Mario    Weidlich,    bisher    stellvertretender Vorsitzender,    zum    neuen    Vorsitzenden    und    Matthias    Wollenhaupt    zu seinem    Stellvertreter    gewählt.    Zum    Kassier    wurde    Ernst    Heinlein wiedergewählt,   Schriftführerin   bleibt   Andrea   Rietschel.   Auch   die   übrigen Vorstandsmitglieder    Iris    Kraft,    Sabine    Lutz,    Reinhold    Mücke,    Bastian Pogats,   Philipp   Scherer,   Gerti   Schöll,   Gertrud   Schöll   und   Roland   Schwarz wurden einstimmig im Amt bestätigt. Nach   seinem   Schlusssatz   "Es   war   mir   eine   Freude   und   eine   Ehre   bei diesem     Verein"     erhoben     sich     die     Anwesenden     geschlossen     zum minutenlangen   stehenden   Applaus   für   Hartmut   Lehmann.   Dem   Vorschlag des    neuen    Vorsitzenden    Mario    Weidlich    entsprach    die    Versammlung einstimmig    und    ernannte    Hartmut    Lehmann    zum    Ehrenvorsitzenden. "Hartmut   hat   in   26   Jahren   den   Verein   geprägt.   Er   hat   sichtbare   Spuren hinterlassen    im    KVV,    in    Allersberg    und    bei    den    Menschen.    Seine Leistungen   hier   im   Einzelnen   aufzuzählen   würde   den   Rahmen   sprengen", lobte Weidlich die Verdienste seines Vorgängers. Dann    gab    es    auch    noch    lobende    Worte    für    Hartmut    Lehmann. Altbürgermeister   Bernhard   Böckeler   meinte,   dass   die   standing   ovations ein   Höhepunkt   und   mehr   als   verdient   für   Lehmann   seien.   Er   habe   ihn immer    geschätzt    für    sein    offenes    Ohr    und    seine    offene    Art,    offene Gespräche   und   gegenseitiges   Vertrauen.   "Ich   schätze   diese   Zeit,   die   wir miteinander   unterwegs   waren",   sagte   Böckeler.   Hartmut   Lehmann   habe viel Herzblut in den Verein gegeben. Diakon   Korbinian   Müller   überbrachte   die   Grüße   von   Pfarrer   Peter   Wenzel. Er   stellte   ebenso   die   gute   und   gedeihliche   Zusammenarbeit   als   Nachbarn beim   Torturm   mit   dem   Kolpinghaus   heraus   und   sagte,   dass   die   Begriffe Kirche   und   Kultur   seit   der   Zeit   der   Römer   zusammengehören.   Es   sei aber   auch   gut,   dass   Kirche   Kultur   nicht   mehr   alleine   machen   könne,   der KVV trage das Erbe perfekt weiter. Bürgermeister   Daniel   Horndasch   sagte,   dass   der   Umbruch,   der   in   vielen Vereinen    Probleme    verursache,    hier    gut    vorbereitet,    moderiert    und entspannt   wirke.   Lehmann   verdiene   dafür   mindestens   so   viel   Lob   wie Nürnbergs   Oberbürgermeister   Ulrich   Maly   für   den   gelungenen   Übergang. Auch   wenn   die   Zeit   der   Zusammenarbeit   nur   kurz   gewesen   sei,   war   sie doch     von     Anfang     an     immer     vertrauensvoll.     Hartmut     Lehmanns souveräne   Art   sei   einmalig   in   der   Gemeinde.   Auch   wenn   sich   alles   nach Abschied   anhöre,   bleibe   Hartmut   Lehmann   dem   Verein   mit   gewohnter Energie   in   neuer   Rolle   erhalten.   Alles   Gute   wünschte   Horndasch   dem neuen    Vorstand,    auch    hier    freue    er    sich    auf    eine    vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Ein Bericht von Reinhold Mücke
Neuer 1. Vorsitzender Mario Weidlich, Hartmut Lehmann, Ingrid Lehmann und 2. Vorsitzender Matthias Wollenhaupt (v.l.)